13 Jahre und 1.800 Produkte. Wer bestellen wollte, musste die Artikelnummer schon kennen.
Wie ein Motorsport-Spezialist aufhörte, für seine eigene Website zu bezahlen – und was sich danach konkret geändert hat.
Was sich in Zahlen messen lässt
Wer ist Niederhof?
Niederhof Kohlefasertechnik baut seit 1973 handgefertigte Carbon- und GFK-Leichtbauteile für Porsche. Familienunternehmen, Tutzing am Starnberger See. Kofferraumhauben, Motorhauben, Kotflügel, Polycarbonat-Windschutzscheiben – jedes Teil per Hand gefertigt und jedes für den echten Renneinsatz gebaut, aus einem Familienunternehmen in Tutzing am Starnberger See.
Manfred Niederhof fährt seine eigenen Teile selbst im Renneinsatz. 2025 hat er den Meistertitel in der Tourenwagen Golden Ära geholt – das steht in den Ergebnislisten, nicht im Prospekt.
1.800 Produkte mit 3.198 Varianten. Einzelpreise zwischen €500 und €5.000. Kunden weltweit: Porsche-Enthusiasten, Rennteams, Restauratoren, Sammler.
Weltklasse-Qualität, über 50 Jahre Erfahrung, eigener Meistertitel im Rennsport. Aber online praktisch unsichtbar. Produkte zwischen €500 und €5.000 – und die alte Website kommunizierte davon nichts. Interessenten in den USA, Großbritannien und Japan konnten das Unternehmen schlicht nicht finden.
„Jedes Teil, das hier rausgeht, war vorher auf der Strecke. Wir bauen nichts, was wir nicht selbst fahren würden.“
– Manfred Niederhof, Gründer und Rennfahrer
Die vollständige Diagnose
Die alte Website war ein Relikt aus den frühen 2000ern. Was als technische Schuld begann, wurde zum Geschäftsrisiko.
Vorher vs. Nachher
Der bestehende Aufbau war das eigentliche Problem. Was gebraucht wurde, war ein vollständiger Neubau von Grund auf.
| Dimension | Vorher | Nachher |
|---|---|---|
| Design | Willkürlich: Gelb + Neongrün | Kohärent: Racing Green als Markenfarbe |
| Mobilgeräte | Auf Smartphones komplett nicht nutzbar | Vollständig responsiv, Off-Canvas Navigation |
| Navigation | Vertikale Sidebar, 11 Punkte | Horizontaler Sticky-Header, 7 Punkte |
| Produktsuche | Keine | Volltext mit Fuzzy-Matching und Levenshtein-Distanz |
| Produktanfrage | Manuelle E-Mail mit Artikelnummern | Warenkorb-System mit CTA pro Variante |
| CMS | Kein CMS (statisches PHP) | Kirby CMS (Flat-File, keine Datenbank) |
| Analytics | Keine | GA4 mit 9 benutzerdefinierten Events |
| SEO | Gleicher Titel auf jeder Seite, kein Open Graph | Seitenspezifisch, Canonical, hreflang |
| Sprachen | Nur Deutsch | DE aktiv, EN vorbereitet |
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Wie es gebaut wurde
Jede technische Entscheidung folgte einer konkreten Geschäftsanforderung – nicht einem Designtrend und nicht einem technischen Standard um seiner selbst willen. Hier sind die 6 wichtigsten.
Business Impact
Hier sind die Geschäftsergebnisse, die sich direkt messen lassen – und die nichts mit “besserem Nutzererlebnis” zu tun haben.
„Jedes Teil, das hier rausgeht, war vorher auf der Strecke. Nicht im Labor. Nicht in der Simulation. Auf der Strecke.“
– Manfred Niederhof, Gründer und Rennfahrer
Warum dieses Ergebnis keine Überraschung war
Der Relaunch wurde nicht um den Produktkatalog herum gebaut. Er wurde um die Buyer Journey gebaut. Das ist der Unterschied.
Ein Einkaufsleiter, der Carbon-Teile für einen Porsche 964 RSR sucht, hat ein konkretes Problem und wenig Zeit. Wenn er auf der Website in unter 30 Sekunden findet, was er braucht – mit Preis, Variante und einem Klick zur Anfrage – passiert die Conversion ganz von allein.
Die alte Website zwang ihn, durch 20 Unterseiten zu navigieren, Artikelnummern per Hand abzuschreiben und eine E-Mail zu formulieren. Das Ergebnis war vorhersehbar. Er hat es nicht getan. Er hat bei der Konkurrenz bestellt.
Fahrzeugfilter, Fuzzy-Suche, Warenkorb-Anfrage, Preisanzeige – das sind keine Features. Das ist die Buyer Journey, in Code geschrieben.
Viele Produktkataloge im Mittelstand laufen seit Jahren und erfüllen trotzdem nie die eine Aufgabe, für die sie eigentlich da sind.
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